Minimalistisch

Nach zwei Jahren voller CaféVienne-Freuden, habe ich mir nun einen „seriösen“, ernsten Blog angelegt. Der kommt ohne Bilder und Farbe aus. Sozusagen Scheinwerferlicht für meine Texte. Für Interessierte: hier entlang

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Fünf Fragen an…

Katrin Hofmann, Initiatorin und Projektleiterin des Fesch’Markts in der Wiener Ottakringer Brauerei.

Was ist das Konzept des Fesch’Markt?
Junge Designer und Künstler sollen gefördert werden und eine Plattform und Verkaufsmöglichkeit finden. Jede kreative, schöne Idee bekommt ihren Platz. Und damit auch wirklich jeder eine Chance kriegt, sind auf jedem Fesch’Markt 70% der Stände für neue Designern reserviert.

Wie kam es zur Idee?
Ich war eine zeitlang in New York und habe mir vorgenommen so viele Designmärkte wie möglich abzuklappern. Die sind dort manchmal in Turnhallen und alten Schulen  untergebracht. Zurück in Wien habe ich das dann Barbara Daxböck bei einer Flasche Wein am Yppenplatz erzählt.  Sie arbeitet für die Ottakringer Brauerei, welche zu dem Zeitpunkt gerade im Umbau war. Da kam die Idee auf, so einen Markt in der Halle der Brauerei zu machen. Der erste Fesch’Markt (im September 2010) war noch als Geburtstagsparty getarnt, hat aber bei Facebook gleich an die 1900 Gäste zusammengebracht. Wir haben das Ganze dann innerhalb von drei Wochen organisiert, jede Menge Freunde zusammengetrommelt, die bis heute für die verschiedenen Bereiche zuständig sind. Also richtige Freunderlwirtschaft….

Was sind für dich die schönen Momente des Fesch’Markt?
Es ist immer wieder toll, wie schnell die Atmosphäre der leeren Halle sich ändert wenn die Designer kommen. Zuerst kriegt jeder nur einen nackten Biertisch – Innerhalb kürzester Zeit ist der Raum aber  total verwandelt, liebevoll und kreativ dekoriert.

Welche Designmärkte in Wien gefallen dir besonders?
Momentan geh ich auf jeden Designmarkt… Ich mag aber vor allem die kleinen Märkte mit noch unbekannten Designern, wie zum Beispiel We Bandits.

Was plant ihr für die Zukunft?
Wir wollen auf 150 Teilnehmer aufstocken und auch von der Fläche größer werden. Die Kunst und die Vernissagen sollen in Zukunft hervorgehoben und separat präsentiert werden. Mehr wird aber nicht verraten…

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Selbermachen! Selbermachen?

Do-it-yourself scheint ja gerade in zu sein. Studienkollegin Marina strickt, am DaWanda Designmarkt gibt es einen eigenen DIY-Stand und Lisa hat sogar ihr Diplom damit gemacht. Grund genug mal selber Hand anzulegen. Oder zumindest darüber nachzudenken.

Die Euphorie Sachen selber zu machen, kam bereits im Sommer mit der Show Project Runway (ja ich weiß, Heidi Klum ist furchtbar… aber in Englisch tatsächlich ertragbar!). Mein wunderbarer Freund – immer Unterstützer jeglicher Art – überraschte mich zum Geburtstag mit einer kleinen, aber feinen Singer Nähmaschine. Die Euphorie hielt etwa drei Wochen an. Dann wurde die Nähmaschine, bevor sie komplett verstauben konnte, in den Karton gepackt und im Zimmer verräumt.

Diese stiefmütterliche Behandlung hat sie aber nicht verdient. Eigentlich hat sie sogar ein glorreiches Leben mitten auf dem Arbeitstisch verdient.
Also bin ich wieder auf der Suche nach machbaren DIY-Ideen.
Vielleicht schneide ich einfach meine Jeans ab. Bei der Kälte ist Sommergarderobe allerdings nicht gerade oberste Priorität. Ich könnte natürlich auch wieder Schmuck basteln (hatte bereits letzte Weihnachten eine kleine Perlenschmuck-Euphorie). Dafür braucht man allerdings keine Nähmaschine. Womit wir wieder beim Anfang wären.
Die beste Idee wäre in den Komolka zu marschieren und sich mit Stoffen einzudecken. Wir alle wissen allerdings, dass der Komolka weder die schönste noch die günstigste Auswahl, weder die kompetenteste noch die freundlichste Bedienung hat. Also vielleicht lieber nicht.
Da fällt mir ein, dass ich noch irgendwo einen alten, roten Samtrock herumliegen habe. Den könnte man abschneiden, den Saum umnähen. Gilt das schon als selbermachen?

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Veranstaltungstipps: Mode in Wien

Könnt‘ ihr euch noch erinnern, dass ich mich immer wieder kontinuierlich über die fehlende Modeszene in Wien beschwert habe? Ich nehme das zurück! Man muss tatsächlich einfach nur graben und buddeln und schon kommen kleine, feine Modehighlights ans Licht…
Empfehlenswert für die kommenden Novembertage:

DaWanda Designmarkt: Meininger Hotel, Rembrandtstraße 21, 1020 Wien am 20.11. 10-18:00
Ok, ich muss zugeben, ich weiß selbst nicht genau um was es sich da handelt. Aber es klingt auf alle Fälle spannend! Es handelt sich um den ersten Wiener Designmarkt des Online-Marktplatzes DaWanda. Geben soll es hunderte Vintageschätze vom Berliner Vintagestore Mankii ( Zimmer 418), sowie einen DIY-Stand und weitere handgefertigte Kreationen, Designstücke und Schmuck von über 100 Designern. Und das alles in einem Hotel!

FESCH’MARKT: Ottakringer Brauerei am 26.11. 10-16:00 & 27.11. 11-20:00
Junge Kreative, Modedesigner, Künstler können hier verkaufen, networken, ihre Kreationen präsentieren. Daneben gibt es noch ein Rahmenprogramm (Workshops, Partys etc.). Mausert sich gerade zu einer Muss-Veranstaltung für Modefans in Wien!

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Viennale 2011: Die Highlights

Harry Belafonte erzählt Witze, Nanni Moretti macht einen Handstand, Ulrich Seidl zeigt ungeschnittenes Rohmaterial. Was es sonst noch auf der VIENNALE 2011 zu sehen gab, ist auf andy.artmagazine nachzulesen!

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Es ist wieder Viennale-Zeit!

Wie schnell doch ein Jahr vergeht!
Die Viennale 2010 war gerade erst und schon geht es wieder los mit einem Filmmarathon der Extraklasse.
Großzügig mit einem Pressepass ausgestattet, werde ich so viele Filme, Dokumentation, Partys, Podiumsgespräche und Tributes wie möglich anschauen. Von dem ein oder anderen Highlight könnt ihr dann hier oder auf ANDY lesen.
Mögen die Lichtspiele beginnen!

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Landgasthof Nepomuk im Rosental

Da es das Schönste war, was ich die letzten Monate sehen durfte, kann ich euch diesen Geheimtipp natürlich nicht vorenthalten: Das Landgasthaus Nepomuk im Rosental. Idyllisch auf einem Berg gelegen mit Blick über das Tal, stilvoll und mit Liebe hergerichtet, mit köstlicher Küche – die reicht von italienischer Pasta, istrischen Trüffeln, Flusskrebsen aus der Drau über Landschwein-Schnitzel und Hochlandrind- wurde das wunderschöne Restaurant 2010 mit einer Gault-Millau- Haube ausgezeichnet. Die Köchin selbst nimmt die Bestellungen auf, der Bernhardiner und die Hausgans bewachen die Szenerie, der Bauernhof selbst steht schon seit 1504 dort… und man kann nicht nur essen dort, sondern auch wohnen! Sollte ich mal heiraten, dann mit Sicherheit dort…

Landgasthof Nepomuk – Trieblach 4, 9174 St. Margareten im Rosental/ Kärnten

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